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"Aktive Mittagspause": Mitarbeiter der Westküstenkliniken protestieren
Halbstündige Aktion im Neubau des WKK Heide
Heide/Brunsbüttel - Mit einer halbstündigen "Aktiven Mittagspause" beteiligen sich die Mitarbeiter der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide am kommenden Dienstag, 18. November, ab 12 Uhr an einer bundesweiten Protestaktion. Soweit sie bei der Patientenversorgung nicht unentbehrlich sind, treffen sich Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten sowie das Personal der anderen Dienste im Neubau, um für eine verlässliche und nachhaltige Krankenhausfinanzierung zu demonstrieren.
"In Berlin ist zwar endlich ein in Ansätzen vernünftiger Gesetzentwurf vorgelegt worden, aber das ist ja längst noch nicht in trockenen Tüchern. Wir demonstrieren dafür, dass die Krankenhäuser im Interesse einer bestmöglichen Patientenversorgung mehr Geld bekommen", erläuterte Joachim Luplow, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH, den Grund für die Aktion. Ziel sei es, die Lage der Mitarbeiter zu verbessern, denn nur mit hoch qualifiziertem und motiviertem Personal sei es möglich den hohen Standard der Patientenversorgung aufrecht zu erhalten.
Die Protestaktion in Heide ist Teil einer bundesweiten Kampagne des Aktionsbündnisses "Rettung der Krankenhäuser", die sich unter anderem dafür einsetzt, dass aus dem Gesetzesvorschlag der Bundesregierung ein wirksames Hilfspaket werde. Darüber hinaus fordert die von Gewerkschaften und Verbänden getragene Initiative vor allem die vollständige Finanzierung der jüngsten Tariferhöhungen sowie ein Wegfall der Vergütungsdeckelung.
Weitere Informationen im Internet unter www.rettung-der-krankenhaeuser.de.
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