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Mitarbeiter demonstrierten in der "Aktiven Mittagspause"
für eine bessere Krankenhausfinanzierung

Aktive Mittagspause
Harald Stender sprach zu den Mitarbeitern des WKK in der
Eingangshalle des Neubaus.
Heide - Zahlreiche Mitarbeiter des Westküstenklinikums haben sich an der Aktion "Aktive Mittagspause" beteiligt und für die rasche Umsetzung des jüngsten Gesetzesentwurfs zur Krankenhausfinanzierung demonstriert. Harald Stender, Geschäftsführer der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH, betonte in einer kurzen Ansprach noch einmal, dass das Gesetz lediglich das Minimum dessen darstelle, was er erwarte. "Und dennoch lauern da schon wieder Leute auf der Straße, die auch diese Minimalforderungen noch zusammenstreichen wollen", sagte Stender vor den WKK-Mitarbeitern in der großen Eingangshalle des Neubaus. Darüber hinaus machte er deutlich, dass auch die geplante Angleichung der Basisfallwerte nicht mehr zurückgenommen werden dürfe.

Joachim Luplow, Konzernbetriebsrats-vorsitzender der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH, verglich das Gesundheitsgesetz mit dem "Gesetz zur Rettung der notleidenden Banken", das in sieben Tagen beschlossen worden sei, während an der Krankenhausfinanzierung seit mehr als einem halbe Jahr herumgedoktert werde. Die zusätzlichen Mittel für die Kliniken machten gerade einmal 0,2 Prozent der Summe aus, die die Bundesregierung für die Banken bereitstelle. Er forderte die Abgeordneten auf, endlich Farbe zu bekennen und sich für das neue Gesetz stark zu machen.