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Gesundheitsminister Garg sagt Kampagne seine Unterstützung zu
Besuch bei Betriebsräten in Dithmarschen - Klare Bekenntnis zum Standort Brunsbüttel
Pressemitteilung, 30.08.2011
 Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg informierte sich bei den Chefärzten Dr. Johannes Geisthövel (re.) und Dr. Henrik Herrmann (Mi.) über die medizinische Versorgung im Westküstenklinikum Brunsbüttel. (Foto: WKK/Kienitz) |
Brunsbüttel - Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg und die Vertreter der Kampagne "Über(das)Leben im Krankenhaus - Gerecht geht anders" sind sich einig: Der Landesbasisfallwert, also die Berechnungsgrundlage für Krankenhausleistungen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, muss bundesweit vereinheitlicht werden. Der FDP-Politiker will sich im Bundesrat und auch gegenüber dem Bundesgesundheitsminister dafür einsetzen, dass die Krankenhäuser das gleiche Honorar für eine bestimmte Leistung bekommen wie zum Beispiel die Kliniken in den südlichen Bundesländern. "Bei einer Blinddarmoperation darf ein Krankenhaus an der Westküste nicht weniger bekommen als zum Beispiel ein Krankenhaus in Bayern", sagte der Minister den Arbeitnehmervertretern des Westküstenklinikums (WKK) bei einem Besuch in Brunsbüttel.
Im Rahmen der von elf schleswig-holsteinischen Krankenhäusern getragenen Kampagne hatte der Betriebsrat der Dithmarscher Kliniken Dr. Garg zu einem Gespräch in die Schleusenstadt eingeladen. Dabei verdeutlichten die Arbeitnehmervertreter, Betriebsratsvorsitzender Matthias Stecher und der Konzernbetriebsratsvorsitzende Joachim Luplow noch einmal die Forderungen der Kampagne. Neben dem gleichen Basisfallwerte sind dies die Abkehr vom Grundlohnsummenmodell und eine Nachfolgeregelung für die zusätzlich von der früheren Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel, um zusätzliche Pflegekräfte einzustellen.
Im weiteren Verlauf der Diskussion, an der unter anderem auch Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant und WKK-Geschäftsführer Harald Stender teilnahmen, wurde auch das Thema "medizinische Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum" angesprochen. Dabei wurde die besondere Situation des Westküstenklinikums am Standort Brunsbüttel verdeutlicht. Dr. Garg bekannte sich dabei ausdrücklich zum Standort des Krankenhauses in der Schleusenstadt.
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